Baden-Württemberg

83 Konstanz integriert

2015 entstand in Konstanz im Zuge einer Diskussion über die Flüchtlingswelle eine Idee: Obwohl in der 83.000 Einwohner Stadt der Wohnraum begrenzt ist, müsste doch eigentlich einer von 1.000 Konstanzern Platz für einen geflüchteten Menschen haben. Damit würden Geflüchtete mitten in der Stadt und vor allem in unserer Gesellschaft ankommen.

Aus dieser Idee heraus entwickelte sich das Projekt “83 Konstanz integriert”. So verrückt der Plan auch zuerst erschien, er ging auf: Die Konstanzer öffneten ihre Türen – auch heute noch. Familien vermieten leerstehende Zimmer, Rentner suchen Untermieter, WGs stellen freie Zimmer zur Verfügung, u.v.m.

Konstanzer, die Wohnraum an Geflüchtete vermieten wollen, informieren das Projektteam von “83 Konstanz integriert”. Gegenseitige Erwartungen werden berücksichtigt, damit Mieter und Vermieter auch zueinander passen. Stimmt nach einem ersten Kennenlernen die Chemie, wird ein gängiger Mietvertrag mit allen Rechten und Pflichten erstellt.

Das Engagement des Teams endet jedoch nicht mit Abschluss des Mietvertrages. Nach Einzug werden die Mieter und Vermieter von ehrenamtlichen Paten begleitet, die mit Rat und Tat das Zusammenleben der neuen Nachbarn unterstützen. Auch bei der Suche nach Praktika, berufsvorbereitenden Maßnahmen oder Sprachkursen unterstützt das Projektteam die Neu-Konstanzer.

Die Konstanzer Nachbarn beweisen es: “Zsamme gohts bessr!”



Alle Projekte für
nachbarschaftliches Engagement

Alle Projekte