Bayern

Café Tür an Tür

In einer ehemaligen Busgarage in einem alten Straßenbahndepot, gibt es seit 2015 einen offenen Treffpunkt für alle Nachbarn im Augsburger Viertel Oberhausen: das Café “Tür an Tür”.

Hinter der Idee und dem Konzept steht der gleichnamige Verein “Tür an Tür e.V.”, der sich bereits seit 1992 für alteingesessene und neue Nachbarn in Augsburg und im Viertel engagiert.

Der Umbau und die Einrichtung des Cafés wurde durch eingeworbene Spenden finanziert und erfolgte durch die tatkräftige Unterstützung von Nachbarn, Geflüchteten und Schülern sowie der Vereinsmitglieder in Eigenleistung.

Entstanden ist ein vorwiegend ehrenamtlich betriebenes Café, in dem Menschen unabhängig von ihrem Hintergrund zusammen kommen und weder soziale noch kulturelle Herkunft oder Sprachbarrieren eine entscheidende Rolle spielen.

Heute bietet das Café ein buntes und vielseitiges Angebot für die gesamte Nachbarschaft im Viertel: Kunstausstellungen und Konzerte, einen Mittagstisch mit internationalen Gerichten, politischen Austausch, organisierte Lerntreffen für Migrant*innen sowie integrative Handarbeitsgruppen u.v.m. Durch Freifunk und kostenlose Computerkurse für Menschen mit geringen Vorkenntnissen hat auch die Digitalisierung Einzug ins Café gehalten.

„Menschen brauchen Begegnungsorte und Ideen brauchen Menschen, die mitmachen. Die Anzahl der vielen Ehrenamtlichen zeigt, dass die Idee bei den Menschen angekommen ist.”, sagt Hilmar Holzner, Leiter des Referats Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt, Freiwilligendienste, Insolvenzberatung, Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und Mitglied der Landesjury Bayern beim Deutschen Nachbarschaftspreis 2018.



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