Rheinland-Pfalz

Kunstinitiative farbel

farbel gründete sich 2014 aus einer Gruppe Kunststudierender, die auf Anfrage der Stadt ein Bungalow auf einem Spielplatz bemalte und dabei mit dem ansässigen Jugendzentrum in der Nachbarschaft zusammenarbeitete. Gemeinsam mit den Spielplatzbesuchern wurde eine Idee entworfen und mit viel Begeisterung drauflos gemalt. Diese freudige Erfahrung motivierte die Studenten eine eigenständige Initiative ins Leben zu rufen, die in einem partizipativen Prozess mit Nachbarn graue Orte überall in Mainz verschönert.

Die entstehenden Bemalungen sind mehr als nur Farbe auf einer Fassade: Angetrieben wird die Kunstinitiative farbel durch den Glauben, dass sich lebensfrohe Farben und Fassaden positiv auf Menschen und ihre Identifikation mit ihrer Umgebung auswirken. Deswegen treten die Initiatoren in den Dialog mit den Anwohnern. Sie kooperieren dabei mit verschiedenen Einrichtungen, u.a. mit Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge, und binden die jeweiligen Bewohner mit in den Schaffensprozess ein, so dass die Bilder nicht von den Kunststudenten, sondern von den Nachbarn selbst gemalt werden. farbel sieht sich als Initiator, der Menschen zusammenbringt und das gemeinsame Schaffen aktiviert. Die Projekte haben immer mit der Frage zu tun, wie wir in einer vielfältigen und bunten Gesellschaft gemeinsam miteinander leben möchten und wie wir dies auch ausdrücken können.

Seit 2017 geben die Initiatoren auf Anfrage auch kleinere Workshops, um ihre Idee der Viertelverschönerung noch weiter zu tragen. farbel will ein Vorbild sein und Menschen in anderen Städten und Orten dazu anregen, solche künstlerisch-partizipativen Projekte anzugehen.



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