Baden-Württemberg

Wohnen für Hilfe

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende ist knapp – ganz besonders in Ballungszentren und Universitätsstädten. Die Wartelisten im Studentenwohnheim sind lang, WG-Plätze rar und die Wohnungsmieten oftmals unerschwinglich.

Dabei ist Wohnraum vorhanden. Häufig leben Senioren nach ihrem Ruhestand in großen Häusern oder Wohnungen und wollen aus verständlichen Gründen ihr Lebensumfeld nicht aufgeben. Gleichzeitig haben sie Mühe mit der Erledigung alltäglicher Aufgaben und leiden nicht selten unter mangelnder gesellschaftlicher Teilhabe.

Diesen Herausforderungen, vor der auch die Stadt Freiburg steht, stellt sich seit 2002 das Studierendenwerk Freiburg-Schwarzwald mit dem Projekt “Wohnen für Hilfe”.

Das Prinzip des 1996 von der FH Darmstadt und dem Deutschen Roten Kreuz entwickelten Konzepts, das mittlerweile deutschlandweit umgesetzt wird, ist denkbar einfach: Lokale Träger und Initiativen vermitteln vor Ort Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden und Senioren. Dabei wird Wohnraum gegen einfache Hilfeleistungen eingetauscht, z.B. Arbeiten in Haus und Garten, spazieren gehen oder sich einfach Zeit zum Zuhören zu nehmen.

Die bundesweite Initiative “Wohnen für Hilfe”, für die das Freiburger Projekt stellvertretend steht, schafft für alle Generation einen Mehrwert.



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