Schleswig-Holstein

Wohnen für Hilfe

Das Prinzip Wohnen für Hilfe entstand 1992 als ein Projekt einer Studentengruppe und besticht durch die Lösung von gleich zwei Herausforderungen. Günstiger Wohnraum für Studierende ist knapp, vor allem in den beliebten Ballungs-zentren und Studentenstädten. Die Listen für Studenten-wohnheime sind nahezu endlos lang und zeitraubende WG-Castings mühsam. Dabei ist Wohnraum vorhanden: Häufig leben Senioren nach ihrem Ruhestand in großen Häusern und wollen aus verständlichen Gründen ihr Lebensumfeld nicht aufgeben. Gleichzeitig haben sie Mühe mit der Erledigung alltäglicher Aufgaben und leiden nicht selten unter mangelnder gesellschaftlicher Teilhabe. Das Projekt Wohnen für Hilfe ist eine deutschlandweite Initiative verschiedener Träger und vermittelt Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden und Senioren. Wohnraum wird gegen einfache Hilfeleistungen eingetauscht, z.B. Arbeiten in Haus und Garten, Spazierengehen oder sich einfach Zeit zum Zuhören nehmen. Wohnen für Hilfe bringt auf lokaler Ebene Generationen zusammen, baut Vorurteile ab, schafft Wissenstransfer und verspricht für beide Seiten eine
Win-Win-Situation.


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