Hamburg

KEBAPgarten

An einem leerstehenden Hochbunker in Altona wächst seit 2012 der KEBAPgarten mit mittlerweile 30 Hochbeeten und einer Vielzahl nachhaltiger Anlagen. Mitten in der Stadt haben Anwohner*innen und Klimaschützer*innen so eine grüne Oase geschaffen, in der Menschen zusammenkommen um gemeinsam zu gärtnern und zu kochen.

Der KEBAPgarten ist allerdings nicht nur ein Ort, an dem Städter*innen den Kontakt zur Natur und zur Nahrungsmittelproduktion wiedererlangen können, sondern auch ein Ort, an dem eine solidarische, inklusive und offene Stadtgemeinschaft gelebt wird. Es sollen Fragen wie “Wie wollen in Zukunft gemeinsam leben? Wie können wir unser Umfeld und unseren Alltag nachhaltiger gestalten?” gemeinsam diskutiert werden. Angesichts der Zuspitzung globaler Krisen und der Ohnmacht des Einzelnen wird hier auf lokale O?konomie, Selbstversorgung und Selbstverwaltung gesetzt. So wird dazu ermuntert, gemeinsam den Wandel hin zum guten Leben fu?r alle zu gestalten. Der KEBAPgarten gehört zum KulturEnergieBunkerAltonaProjekt (kurz KEBAP), das sich 2011 aus den Protesten gegen die Fernwärmetrasse des Kohlekraftwerks Moorburg heraus gegründet hat. KEBAP möchte in einem leerstehenden Bunker ein kleines nachhaltiges Heizkraftwerk bauen und kulturelle und soziale Räume für den Stadtteil schaffen.



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