Berlin

KungerKiezTheater

Dieses 2007 aus der Taufe gehobene Berliner Theater ist ein Organismus von eigener Lebendigkeit: Wer kommt, spielt mit. Alt und Jung arbeiten hier gemeinsam. Alle sind gut so, wie sie sind. Für die einen ist es Freizeitspaß mit sozialem Mehrwert und Ort des Ausprobierens. Für die anderen ein Schmelztiegel der Kulturen, Mehrgenerationenprojekt, Querschnitt durch die Gesellschaft, aber auch berufliche Verwirklichung. Und immer sind es Menschen aus der Nachbarschaft, die sich und ihr Theater immer wieder neu erfinden. Spielen bedeutet im „KungerKiezTheater“, gleichrangiges Mitglied zu sein und sich persönlich einbringen zu können. Und alle teilen den Spaß des sozialen Kontakts, wie ihn nur das Theater schaffen kann. Das Projekt definiert sich auch als Beispiel gegen zunehmende Verinselung und Entsolidarisierung in der Nachbarschaft. In den Stücken werden häufig aktuelle Probleme thematisiert, wie HartzIV und Diskriminierung und Ungleichbehandlung. Nach der Corona-bedingten Unterbrechung des Spielbetriebs suchen die Macher*innen noch nach alternativen Möglichkeiten, bald wieder auf der Bühne zu stehen.



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