Thüringen

Westenfelder Landfrauen zeigen Flagge

Im thüringischen Westenfeld steht eine zu DDR-Zeiten gebaute Mehrzweckhalle, die schon damals nur entstehen konnte, weil die Nachbarschaft gemeinsam an einem Strang zog. 2018 sollte die Halle trotz Protesten aus der Bevölkerung verkauft werden – zwischenzeitlich drohte gar die Gefahr eines rechtsradikalen Käufers. Kurzerhand gründete sich der Landfrauenortsverein Westenfeld. Die engagierten Frauen erstellten ein Nutzungskonzept, überzeugten die zuständige Stadt Römhild und übernahmen die Halle. Gemeinsam wurde die Immobilie in Eigenarbeit entrümpelt und renoviert, heute finden sich in der neu gestalteten Begegnungsstätte Angebote in den Bereichen Kunst, Sport, Natur, Beratung und Bildung. Außerdem steht den Westenfeldern eine Bibliothek, ein Landkidsclub und eine Kreativwerkstatt zur Verfügung. Und die Landfrauen machen weiter: Für die Neugestaltung eines Turnplatzes mit Dorfteich wurde eine Patenschaft übernommen. Während der Coronakrise arbeitete man gemeinsam an der Renovierung des angrenzenden Volleyballfeldes und startete Aktionen unter dem Motto „Natur pur in Westenfeld“.



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