Brandenburg

[lokal.]

Als “ländliche Schönheit“ beschrieb Theodor Fontane die kleine Stadt Buckow in der Märkischen Schweiz, die viele Schriftsteller, Künstler und Maler angezogen hat. Allen voran Helene Weigel und Berthold Brecht. Heute leidet die Stadt, wie viele märkische Orte abseits des Berliner Speckgürtels, unter der Abwanderung vor allem junger Leute.

Der Jugendförderverein “Chance“ e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Buckow neu zu beleben, den Ort bunter und attraktiver zu machen und das Miteinander zu verbessern. Der Verein war sich sicher: Das klappt nur, wenn alle Nachbarn eingebunden werden und aktiv die Zukunft und das Zusammenleben im Ort mitgestalten können.

Deshalb lud der Verein Anfang 2016 erstmals Buckower Nachbarn zwischen 20 und 40 Jahren zu einer Ideenwerkstatt ein. Daraus ist ein festes Format entstanden, bei dem sich die Teilnehmer regelmäßig treffen, gemeinsame Ideen entwickeln und Projekte voranbringen. Eines davon ist das Cafe [lokal.].

Dort wo noch vor zwei Jahren mitten im Ort ein Laden leer stand, gibt es heute mit dem [lokal.] einen Raum für Begegnungen und Kultur. Das Café bietet von der Krabbelgruppe über Film- und Quizabende bis Livemusik, BürgerBühnen und politische Diskussionen ein Programm, das genauso bunt ist, wie seine Gäste. Ganz besondere Highlights sind die monatlichen internationalen Kochabende oder das gemeinsame Kochen mit syrischen Familien.

Seit seiner Eröffnung im September 2016 ist das Café zum zentralen Treffpunkt für alle Nachbarn geworden -  egal ob jung oder alt, Alteingesessene oder Neu-Buckower. Das alles ist nicht zuletzt dem Engagement der 10 ehrenamtlichen “Café-Betreiber“ zu verdanken.



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