Saarland

Mehrgenerationendorf Bietzerberg

Mit der Schließung der dörflichen Grundschule wurde die demografische Herausforderung in Bietzerberg sichtbar. Eine kleine Gruppe hat in einem professionell begleiteten Prozess Bürger*innenversammlungen, einen Zukunftsworkshop sowie die Vereinsgründung im August 2008 vorbereitet. Das alte Pfarrhaus wurde aufwendig und rein ehrenamtlich saniert und zum Stützpunkt des Mehrgenerationendorfes umgebaut: mit einer Küche, Büro, Multifunktionsraum, Freiwilligenakademie, einem Proberaum für den Musikverein und das Jugendorchester. Für die Bietzerberger*innen ist klar: lieber gemeinsam statt einsam. Durch ein engagiertes Vereinsleben und eine enge Nachbarschaft wollen sie Alterseinsamkeit vorbeugen, sich gegenseitig unterstützen und sich auch helfen, wenn es mal ernster wird – und man beispielsweise Entlastung bei der Pflege von Angehörigen sucht. So gibt es ein ehrenamtlich besetztes Quartiersbüro, einen gut funktionierenden Freiwilligendienst und eine Freiwilligenakademie, welche sowohl zur Vorbereitung der Helfer*innen als auch als Anlaufstation für alle Freiwilligen dient. Der Wunsch ist ganz einfach: alle demografischen Herausforderungen sollen möglichst vor Ort zu lösen sein.


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