Mecklenburg-Vorpommern

perspektywa

Im deutschen Grenzraum zur polnischen Großstadt Stettin wird besonders sichtbar, was das europäische Zusammenwachsen für die Menschen bedeutet. Unzählige neue Möglichkeiten eröffnen sich hier - aber auch schwierige Veränderungsprozesse und Verunsicherung. Wie soll mit dem polnischen Zuzug in den Dörfern umgegangen werden? Das Projekt „perspektywa“ unterstützt seit 2015 Deutsche und Polen, wenn sie sich in ihrem Dorf für das Zusammenleben engagieren und neue Impulse für einen gemeinsamen Alltag entwickeln und ausprobieren möchten. Aus Bürger*innen-Dialogen und Stammtischen werden gemeinsam mit allen Nachbar*innen neue Vorhaben und Aktivitäten erarbeitet. Der Verein stärkt damit eine lebendige demokratische Kultur, die Engagement für den Alltag und die Zukunft der Gemeinden befördert. Die Krise hat diese zwischenmenschliche Arbeit erschwert, einige Formate wurden digitalisiert bzw. mit räumlichen Abstand durchgeführt. Doch die digitalen Angebote haben nur wenige Bereitwillige angesprochen – die bisherige Projektarbeit partizipativ mit den Zielgruppen zu entwickeln, ist dadurch praktisch unmöglich geworden.



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