Sachsen

Radebeuler Tafel e.V.

Zunächst als reine Ausgabestelle der Dresdener Tafel aufgestellt, entschieden sich Aktivist*innen der 33.000-Einwohner-Stadt Radebeul Ende 2016, eine eigenständige Tafel ins Leben zu rufen. Insgesamt 30 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen sammelten Spenden für Transportfahrzeuge, schlossen Verträge mit den lokalen Supermärkten ab und fuhren täglich sämtliche Lebensmittelmärkte an. Das Ziel: Nachbar*innen unbürokratisch zu unterstützen, die unverschuldet in Not geraten sind. Und gleichzeitig den gemeinsamen Austausch innerhalb der Nachbarschaft zu fördern. Inzwischen verfügt die „Radebeuler Tafel“ über zwei eigene Fahrzeuge, zwei Ausgabestellen und eine Lagerhalle. Im Sommer organisiert das Team ein Grillfest, im Winter eine Weihnachtsfeier. Die Pandemie zwang die Ehrenamtlichen aus Radebeul zu strengen Hygienemaßnahmen und der Freistellung von Helfer*innen aus der Risikogruppe – nicht aber zur Schließung. Als eine der wenigen Tafel in Deutschland stellten die Radebeuler*innen ihre Arbeit auch während der Krise nicht ein, sondern weiteten das Angebot sogar noch aus.



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