Bayern

Rettet den Hirsch

Als die einzige Gaststätte im 500-Einwohner*innen-Dorf Vorderburg geschlossen werden soll, treten die Nachbar*innen auf den Plan. Der Verein „Rettet den Hirsch“ sammelt 320.000 Euro als Spenden und Darlehen für den gleichnamigen Gasthof und saniert die Immobilie in 21.000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden einfach selbst. Neubürger*innen wurden integriert, die Zusammenarbeit schweißte das Dorf zusammen. In 15 Monaten entstanden zwei traditionelle Gasträume, ein Biergarten, ein Dorfsaal, die Wirtewohnung, ein Schützenkeller und ein Dorfladen. Seit Mai 2017 trifft sich hier die Nachbarschaft und stößt auf die beeindruckende Gemeinschaftsleistung an. Auch die Jugend fühlt sich voll integriert, die Lebensqualität in Vorderburg hat sich deutlich gesteigert. Für die Mitglieder*innen von „Rettet den Hirsch“ ist eine Dorfwirtschaft entscheidend für ein lebendiges Miteinander und für die Erhaltung der Heimatkultur. In der Krise musste die Gaststätte zunächst schließen, der Verein kam dem Pächter finanziell entgegen.



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