Thüringen

Wärme, Abwasser und Breitband aus Bürgerhand

Orte mit unter 200 Einwohner:innen im ländlichen Raum in Thüringen sind dazu verpflichtet, Kleinkläranlagen zu bauen, um ihre häuslichen Schmutzwasser zu behandeln. Die Dorfgemeinschaft Ghama macht die individuelle Verantwortung einzelner Grundstücksbesitzer:innen zum Gemeinschaftsprojekt: Statt unzähliger dezentraler Kleinkläranlagen wurden zwei große Anlagen inklusive Kanalbau errichtet. 2018 gründeten die Nachbar:innen dazu die Bürgergenossenschaft Wärme und Abwasser Gahma eG. Ziel des Projekts ist es, eine ökologische Schmutzwasserbehandlung, nachhaltige Wärmeversorgung und eine zukunftsfähige Breitbandversorgung für den Ort zu verwirklichen. Und das am liebsten nachhaltig: Das Nahwärmenetz wird auf Basis von eigenem Waldrestholz errichtet, Schmutzwasser gesammelt und aufbereitet, sodass diese ohne Schadstoffeintrag in die Natur zurückgeleitet werden können. Für die Zukunft plant das dörfliche Infrastrukturprojekt außerdem die Vernetzung der Häuser mit neuen Stromanschlüssen und Glasfaserkabeln sowie die Erneuerung von Straßen und Gehwegen. Das Projekt will Vorbild sein für eine selbstorganisierte Nachbarschaft.


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