Sachsen

Zur Tonne

„Lebensmittel lieben uns“ heißt es auf der Startseite des Dresdener Projekts „Zur Tonne“. Die 2018 aus einem Bürgerbeteiligungsprozess hervorgegangene Aktion hat sich der Rettung von bereits weggeworfenen Lebensmitteln verschrieben. Kinder und Jugendliche werden für das Problem der globalen Lebensmittelverschwendung sensibilisiert. Gleichzeitig rettet „Zur Tonne“ selbst Lebensmittel und verkocht diese bei den sogenannten „Restaurantabenden für alle“. Ein besonderer Nachbarschaftsgenuss: „Zur Tonne“ mietet sich dafür in verschiedenen Restaurants ein, um möglichst viele Dresdener*innen zu erreichen. Was als Ein-Frau-Projekt begann, wird inzwischen von einem ganzen Netzwerk an Unterstützer*innen getragen. Bei 72 Veranstaltungen wurden insgesamt 2000 Bürger*innen erreicht und fast zwei Tonnen Lebensmittel gerettet. In der Krise musste das Team aktiv werden: Statt der abgesagten Restaurantabende fuhr man in Fahrradanhängern selbstgekochte Suppe, Brot und Kaffee durch die Stadt, um wohnungslose Mitmenschen zu versorgen. Seit Ende Mai darf man auch anderweitig wieder aktiv werden – wenn auch unter Auflagen.



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