Mut machen - Steele bleibt bunt

Nordrhein-Westfalen
Vielfalt

„Mut machen - Steele bleibt bunt" verteidigt den Essener Stadtteil Steele gegen diejenigen, die ihn kaputtmachen wollen. Die Initiative ist ein Projekt von Bürger:innen gegen das sichtbare Erstarken des Rechtsextremismus im Viertel. Gegründet wurde sie 2018, als nächtliche Sieg-Heil-Rufe und Aufmärsche gewaltbereiter Rechtsextremist:innen die gute Nachbarschaft im Stadtteil zu zerstören drohten. Das Projekt setzt Akzente für friedlichen und solidarischen gesellschaftlichen Zusammenhalt und wehr sich mit eigenen Inhalten gegen die Indoktrination von rechts: Gemeinsam mit dem Forum für inklusive Kultur Billebrinkhöhe und dem Literaturfestival „Literatürk“ veranstalten die Initiator:innen Konzerte, das „Steeler Nachbarschaftskino“ und die „Steeler Gespräche“. Für die „Steeler Gespräche" werden Expert:innen zu den Themen Rassismus, Hetze und Hass eingeladen. Ein großer Erfolg war der von dem Projekt organisierte „Tag der Offenen Gesellschaft“ am 18. Juni 2022, an dem viele Gruppen aus dem Viertel gemeinsam mit einem bunten Stadtfest ein Zeichen für Frieden und Toleranz gesetzt haben.


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